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22.-24.09.2017 Hockenheimring
Zweiter Saisonsieg für Sebastian Asch und Luca Ludwig
AMG-Team ZAKSPEED siegt erneut bei ADAC GT Masters
01. Mai 2016 Zurück zur Artikelübersicht »

Das AMG-Team ZAKSPEED erlebte beim zweiten Meisterschaftswochenende der ADAC GT Masters am Sachsenring eine wahre Achterbahnfahrt. Nach einem grandiosen Sieg am Samstag, belegte der #1 Mercedes-AMG nach einer heißen Schlussphase nur den achten Platz am Sonntag.

Am Samstag qualifizierte Sebastian Asch den #1 Rennwagen auf dem zweiten Startplatz und musste beim Start zwei Autos vorbeiziehen lassen. Drei Safety-Car Phasen zu Beginn des Rennens behinderten den Rennfluss, doch in Runde 16 konnte Asch am Audi von Winkelhock auf den zweiten Platz vorbeiziehen. Dank einer gutdurchdachten Rennstrategie, konnte der #1 Mercedes-AMG GT3 nach dem Boxenstopp Boden gut machen und sich den ersten Platz erobern. Das AMG-Team ZAKSPEED erlangte somit einen hervorragenden zweiten Saisonsieg.

Das Schwesterauto mit der #21 hatte bereits Pech im Qualifying, als keine gezeitete Runde verbucht werden konnte. Nach einer Strafe bezüglich eines Rennverstoßes belegte der Wagen von Nikolaj Rogivue und Nicolai Sylvest einen enttäuschenden 25. Platz.

Luca Ludwig setzte den Mercedes-AMG GT3 am Sonntag im Qualifying auf die Pole Position und konnte beim Start die Spitzenposition behaupten. Doch in Runde sechs musste er Keilwitz in der Corvette ziehen lassen. Ludwig war der erste an der Box zum Fahrerwechsel und übergab das Auto an Teamkollege Asch auf dem dritten Platz. Zum Rennende spitzte sich ein heißes Rennen zu, in dem der #1 ZAKSPEED aufgrund des Zusatzgewichtes und alten Reifen leider nicht die Pace der Konkurrenten mitgehen konnte. Am Ende blieb dem Team ein achter Platz. In der Meisterschaft führ das AMG-Team ZAKSPEED die Teammeisterschaft mit einem Vorsprung von sechs Punkten.

Das Junior-Team zeigte eine hervorragende Leistung mit Platz fünf im Qualifying. Sylvest konnte bis zum Boxenstopp die Position verteidigen und beeindruckte mit einem tollen Überholmanöver vorbei am Bentley. Nach dem Fahrerwechsel in Runde 22, ereilte dem jungen Rogivue ein Fahrfehler und er verlor viele Positionen. Am Ende belegte das #21 Auto den 18. Platz.

„Wir hatten ja leider 45kg Zusatzgewicht im Auto und gerade zum Rennende hin war es schwer, die Performance mit den anderen mitzugehen“, sagt Peter Zakowski, Teamchef AMG-Team ZAKSPEED. „Dennoch sind wir mit der allgemeinen Leistung dieses Wochenendes zufrieden. Wir hatten halt wieder ein ganz tolles Rennen und eins, über das wir weniger glücklich sind.“

Das nächste ADAC GT Masters Rennen findet vom 03. bis 05. Juni 2016 am Lausitzring statt. 

Fahrerstimmen:

Sebastian Asch:

„Nach dem Fahrerwechsel war alles in Ordnung und wir konnten die Speed gut mitgehen. Aber nach der Safety-Car Phase konnten alle wieder aufschließen und wir hatten Probleme, an dem Audi von Florian Stoll vorbeizufahren. Mit 45kg ging es halt leider nicht so einfach. In der letzten Runde wurde ich hinten berührt und dann sind gleich drei Autos vorbeigefahren.“

Luca Ludwig:

„Der Start und die Speed waren echt gut, aber ich konnte dann mit der Corvette nicht mitgehen. Der dritte Platz wäre toll gewesen, doch leider hat uns die Safety-Car Phase das ein bisschen kaputt gemacht, sonst hätten wir es noch über die Distanz retten können. Letztendlich sind wir in der Meisterschaft gut aufgestellt mit nur sechs Punkte hinter dem Führenden. Am Samstag lief es dafür hervorragend, aber wie schon in Oschersleben: ein grandioser Sieg und ein Rennen mit einem traurigen Ende.“

Nikolaj Rogivue:
„In einer schnellen Runde bin ich zu schnell vom Gas weg und da habe ich dann mein Heck verloren und rausgedreht. Dann dauerte es lange, bis ich den Motor wieder anbekam. Als ich dann das Auto endlich wieder gestartet hatte, war ich schon zu weit hinten und musste mit dem Schaden weiterfahren.“

Nicolai Sylvest:

„Unser Rennen am Samstag war ziemlich gut. Ich hatte einen Fehler und verlor einige Plätze, doch konnte diese schnell wieder aufholen. Leider haben wir dann am Ende des Rennens noch die Strafe bekommen, sonst hätten wir ein tolles Ergebnis auf der Liste gehabt.“

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